Wir haben uns für Sie angeschaut ...
Vom 17.05.-21.05.09 durfte ich für Sie den westlichsten Teil der spanischen Festlandküste - die Region Huelva der Costa de la Luz - erkunden.
Am bequemsten ist die Anreise über den Flughafen Faro an der portugiesischen Algarve, da man von dort aus die kürzeste Transferzeit zu den Hotels in Huelva hat.
Dort landeten auch wir bei strahlendem Sonnenschein und herzlicher Begrüßung. Weiter ging es dann per Reisebus und beim Überqueren des Rio Guadiana lässt man Portugal hinter sich und erreicht Andalusien.
Statt der Brücke, die Portugal und Spanien hier verbindet, kann man aber auch die kleine Fähre nehmen.
Genau das taten wir auch und nach 15 minütiger Fahrt erreichten wir die wunderschöne Stadt Ayamonte. Egal ob man hier auf eigene Faust los zieht oder mit einem Führer (z. B. beim über TUI angebotenen Ausflug '1000 Schritte Ayamonte'), es gibt viel zu entdecken. Enge Gassen mit urigen kleinen Gasthäusern und Geschäften in denen man die Spezialitäten der Region probieren und erstehen kann: den Iberico Schinken vom
schwarzen Schwein, Oliven und Olivenöl, Wein, Käse und natürlich der berühmte Sherry. Der Plaza de la Laguna ist der zentrale Hauptplatz der Stadt und lädt zum verweilen unter Palmen ein. Hier befindet sich auch das Rathaus der Stadt, die immer noch maurischen Charme besitzt. Sehenswert sind unter anderem die herrlichen und sehr alten Kirchen, in denen man auch die Figuren der berühmten Osterprozessionen bestaunen kann. Und ein weiteres Highlight ist die kleine Stierkampfarena der Stadt.
Von Ayamonte aus fuhren wir dann weiter zu unserem Hotel in El Rompido. Das Fuerte el Rompido 4* ist großzügig angelegt und befindet sich etwas erhöht in dem kleinen Ort. Wir hatten ein Doppelzimmer mit Meerblick (alle Doppelzimmer sind sehr geräumig) und von unserem Zimmer aus einen fantastischen Ausblick auf das Meer inklusive Leuchtturm. Das moderne Hotel bietet einem einen tollen Service, einen schönen Wellness- & Fitnessbereich, einen weitläufig angelegten Garten mit Swimmingpools und eine hervorragende Gastronomie (buchbar mit Frühstück oder Halbpension).
Wenn man zum schönen Naturstrand des Ortes möchte, durchquert man den Garten des Hotels und direkt dahinter befindet sich der Bootsanleger, von wo aus sie das Shuttleboot zum vorgelagerten Strand bringt. Hier gibt es keine überfüllten Liegewiesen sondern nur traumhafte kilometerlange Sandstrände. Vom Hotel aus laufen Sie ca. 5 Minuten zum Bootsanleger. Aber auch ohne den Fluss zu überqueren, können Sie in El Rompido Sandstrände genießen. Halten Sie sich einfach links vom Leuchtturm und Sie kommen ebenfalls an einem Sandstrand mit kleinen Restaurants, wo sie Ihr Abendessen mit Blick auf den Atlantik genießen können. Außerdem gibt es einen 18-Loch Golfplatz in El Rompido, denn gerade für Golfer ist Andalusien immer eine Reise wert.
Unser zweiter Tag führte uns in den riesigen und wunderschönen Naturpark Coto de Donana. Dieser besteht aus drei verschiedenen Abschnitten: den kilometerlangen Sandstränden, riesigen Sanddünen/ Wanderdünen und den Feuchtgebieten, den sogenannten Marismas. Hier leben unzählige Vogelarten, aber auch Wildpferde und der vom aussterben bedrohte Pradelluchs. Die öffentlich zugänglichen Teile des Parks sind von Holzstegen durchzogen, sodass man die einzelnen Gebiete zu Fuß oder per Rad erkunden kann. Vor Ort werden auch Ausritte per Pferd und Jeepsafaris durch den Park angeboten.
Am dritten Tag besichtigten wir das Isla Cristina Palace Hotel & Spa 5*. Dieses Traumhotel der gehobenen Klasse hat dank seiner hervorragenden Kundenzufriedenheit schon mehrmals den TUI-Holly gewonnen.
(Jedes Jahr werden 100 TUI-Hollys an die, bei TUI angebotenen, Hotels weltweit verliehen, die bei den Kundenbewertungen am Besten abgeschnitten haben.) Sowohl die Doppelzimmer als auch die Suiten bieten sehr viel Platz, modernsten Komfort und sind geschmackvoll eingerichtet. Der schöne Poolbereich wird durch das Hotelgebäude an drei Seiten eingerahmt, die offene Seite liegt zum Meer hin. Verlässt man den Poolbereich, gelangt man über einen kleinen Holzsteg durch ein Pinienwäldchen direkt zum wunderschönen Sandstrand. Ein weiteres Plus dieses Hotels ist das fantastische Essen (das Hotel beschäftigt u.a. einen eigenen Sushi-Koch) und das große Wellnessangebot.
Der vierte Tag führte uns fort von der Region Huelva, weiter ins Landesinnere. Zunächst legten wir einen kurzen Zwischenstopp in Italica ein. Italica ist eine der ältesten römischen Siedlungen, die in Spanien gefunden wurden (hier wurden gleich zwei römische Kaiser geboren) und besitzt unter anderem ein großes Amphitheater, dass man heute noch besichtigen kann. Ein Besuch lohnt sich, denn es ist schon sehr beeindruckend sich hier in der Zeit zurückversetzen zu lassen...
Von Italica aus fuhren wir weiter nach Sevilla, der viertgrößten Stadt Spaniens. Und diese steckt voller Geschichte und verschiedenen Facetten. Was keiner hier versäumen sollte ist ein Besuch der Kathedrale Maria de la Sede. Sie ist die drittgrößte gotische Kathedrale Europas, gleich nach dem Petersdom in Rom und der St. Paul's Cathedral in London und wurde an Stelle einer Moschee erbaut. Als Überbleibsel dieser Moschee findet man heute noch den Orangenhof vor und auch die unteren Etagen des Glockenturms 'Giralda' (das Wahrzeichen Sevillas) stammen noch von der ursprünglichen Moschee. Die Kathedrale selbst ist überwältigend durch ihre Größe und der feinen Architektur. Das Zentrum bildet eine riesige Orgel und neben den fünf Hauptschiffen gibt es auch unzählige Nebenräume und kleine Seitenkapellen mit wertvollen Kunstschätzen zu bestaunen.
Egal ob in der Region Huelva oder Sevilla, überall ist man stolz auf eine der bedeutendsten Figuren der spanischen Geschichte: Christoph Kolumbus. Denn er startete seine erste Expedition von dieser Gegend aus.
Sein viertes und letztes Grab befindet sich ebenfalls in der Kathedrale Maria de la Sede. Nur wenige Schritte von der Kathedrale entfernt, befindet sich die Alcazar. Ein maurischer Königspalast wie aus 1001 Nacht. Hier erwarten sie prächtige Säle und traumhaft schöne Gärten, die zum verweilen einladen.
Rings um diese beiden bedeutenden Bauwerke erstreckt sich das Altstadtviertel von Sevilla, mit seinen engen Gassen, kleinen Souvenirläden und urigen Restaurants, wo man ihnen zum Beispiel köstliche Tapas und Paella serviert. Und wer keine Lust mehr hat zu Fuß zu gehen, kann mit einer der unzähligen Pferdekutschen die Fahrt durch die Stadt fortsetzen. Besonders geprägt wurde die Stadt außerdem durch die Ibero-Amerikanische Ausstellung 1929. Ihr verdankt Sevilla die Neugestaltung des wundervollen Stadtparks Parque Maria Luisa und den dazugehörigen Platz Plaza de Espana. Auch das Expo-Gelände von 1992 kann man heute noch besichtigen. Weitere interessante Sehenswürdigkeiten sind u.a. der Torre del Oro (der 'Goldturm' am Ufer des Guadalquivir) und die Stierkampfarena.
Außerdem besitzt Sevilla einen Internationalen Flughafen. Und genau hier endete dann auch am fünften Tag unsere leider viel zu kurze Reise in das faszinierende Andalusien. Die Region Huelva eignet sich besonders für Sonnenanbeter - die kilometerlange Sandstrände suchen, an denen man auch mal unter sich sein kann, für Individualisten - die auch gern mal mit dem eigenen Mietwagen auf Entdeckungstour gehen, sowie für Natur- und Kulturinteressierte.
Ich hoffe, dass ich Sie ein wenig mit meiner Schwärmerei anstecken konnte.
Mit freundlichen Grüßen
Stephanie Schmidt
Bilder:Stephanie Schmidt
TUI TRAVELStar Reisebüro Globus GmbH
Marktplatz 13
16866 Kyritz
Wir beraten Sie gern:
Tel.: 033971 3043
Fax: 033971 30451
E-Mail: info@reisebuero-globus.de
Filiale:
TUI TRAVELStar Reisebüro Globus GmbH
Junckerstraße 26
16816 Neuruppin
Wir beraten Sie gern:
Tel.: 03391 352662
Fax: 03391 352664
E-Mail: reiz@reisebuero-globus.de
